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THEMEN

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Soziales

Patchwork-Familien, Singles, Paare – neben der klassischen Familie findet sich in Bassum Raum für jedes Lebenskonzept. Dafür sorgt eine Politik, die Generationen vereint und alle, die sich ehrenamtlich engagieren, unterstützt.

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Soziales

Familien

Seit Juni 2016 hat sich die Stadt Bassum die Familienfreundlichkeit offiziell auf die Fahnen geschrieben. Das, was auch vorher schon in der politischen Arbeit des Rats eine Rolle spielte, wurde im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses verschriftlicht und offiziell in das Konzept aufgenommen. Einstimmig entschieden Verwaltungsausschuss und Stadtrat, die Bereiche Familienfreundlichkeit, Bildung, Soziales, Gesundheit, Freizeit, Sport und Integration auf die Tagesordnung zu setzen. Und es ist seitdem einiges passiert!

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde durch die Schaffung neuer Krippen- und Kitaplätze verbessert. Der Lukaskindergarten, die evangelischen KiTa`s , das Angebot des MüKiZe und unsere kommunalen Waldkindergärten bieten neben Regel- und Integrationsgruppen ein breites Spektrum an Kinderbetreuung. Die Tagesmütter in Bassum sind ebenfalls ein wichtiger Baustein in dem Konzept, das die Vereinbarkeit von Beruf und Familie garantieren soll. Und das Schönste: Alle Beteiligten sind mit Herzblut und großem Engagement dabei.

Auch in vielen anderen Bereichen der Politik zeigt sich die Ausrichtung auf die Familien. Die BassumerInnen leben in großer Diversität zusammen. Egal ob Patchworkfamilie, verschieden- und gleichgeschlechtliche Ehepaare oder Alleinerziehende mit Kindern – für alle versuchen wir möglichst Gute Angebote zu erarbeiten. Freizeiteinrichtungen wie unsere Bäder, Spielplätze oder auch der Tierpark Petermoor werden von den Familien gerne in Anspruch genommen. Unser Familienzentrum unterstützt junge Familien von der ersten Minute an und im Cafè Kinderwagen können sich Eltern über die ersten Monate austauschen. Das gibt Sicherheit.

Mit der Entwicklung familienfreundlicher Wohnmöglichkeiten möchten wir die Stadt Bassum auch weiterhin für Familien interessant machen. Dabei wünsche ich mir eine Quartiersentwicklung, die junge Familien und ältere zusammenbringt. Die jüngeren könnten Erledigungen, vielleicht auch Transporte, für ältere Bewohner erledigen. Im Gegenzug helfen die älteren BürgerInnen mit ihrer Erfahrung bei der Kinderbetreuung. Und es gibt sicherlich noch viele andere Möglichkeiten, wie sich die verschiedenen Generation unterstützen können.

Der Klima- Umwelt- und Naturschutz darf in unserer Familienpolitik auch nicht fehlen. Wir wollen unseren Kindern auch in Zukunft einen Lebensraum hinterlassen, der den Namen auch verdient hat. Daher sind Flächenverbrauch und ökologische Vorgaben, bei allen unseren Entscheidungen auch zukünftig zu berücksichtigen. Wir werden uns auch Wohnquartiere und große Grundstücke ansehen, die nicht mehr bewirtschaftet werden oder nicht bewirtschaftet werden können. Das Instrument der Umlegungsverfahren bietet hier die Möglichkeit, weiteren Wohnraum zu schaffen.

Fazit: Die Familie steht in Bassum ganz vorn auf der politischen Agenda. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und eine breit aufgestellte Schullandschaft machen unsere Kommune für Familien jeglicher Zusammensetzung attraktiv. Auch bezahlbarer Wohnraum und gute Freizeiteinrichtungen sind gute Argumente, warum sich Familien für Bassum als Lebensmittelpunkt entscheiden.

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Soziales

Senioren

Die Ansprüche der Generation Ü-70 haben sich geändert. Immer fittere SeniorInnen wollen mehr als  „Tauben füttern auf der Parkbank sitzen“ und das ist gut so! Unser Seniorenzentrum mit seinen Beratungsangeboten und als Treffpunkt bereit. Hier treffen sich Gleichgesinnte regelmäßig zum klönen, spielen, musizieren oder zum lesen. Durch meine Besuche im Seniorenzentrum ist mir bewusst geworden, wie wichtig unseren SeniorInnen gerade die Gespräche untereinander sind. Auch die alljährliche Weihnachtsfeier gehört zu den Höhepunkten im Seniorenzentrum und wird hoffentlich dieses Jahr wieder begangen.

Was mich sehr stolz machen: Viele SeniorInnen bringen sich ehrenamtlich in die Gemeinde ein. Wir möchten dieses Engagement beflügeln und eine Ehrenamtsbörse aus dem Leben rufen. Hier kommen die zusammen, die ein Ehrenamt suchen und diejenigen, die Unterstützung benötigen. Ehrenämter geben Menschen jeden Alters Erfüllung und Zufriedenheit. Dabei muss es nicht immer um ein Amt in einem Verein gehen. Vorlesetage in Schulen und Kindergärten oder in der Bücherei stärken ebenfalls den Zusammenhalt. Auch die Grünen Damen oder der Bürgerbusverein, der einen wichtigen Beitrag zur Mobilität der Menschen leistet, freuen sich über Unterstützung. Mit dem barrierearmen Ausbau unserer Wander- und Radwege und der Weiterentwicklung unserer Bäder, des Stiftparkgeländes oder des Tierparks Petermoor schaffen wir weitere attraktive Angebote nicht nur für Senioren.

Altersübergreifende Wohnprojekte rücken immer mehr in den Fokus unserer SeniorInnen. Die Stadt Bassum wird diese generationsübergreifenden Konzepte unterstützen und im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses konkretisieren. Es gibt sogar schon konkrete Überlegungen, ein erstes Wohnprojekt in Bramstedt zu realisieren.

Ein weiterer Baustein für ein generationsübergreifendes, gesellschaftliches Miteinander ist das Mehrgenerationenhaus. Auch wenn es derzeit keine Förderungen des Bundes gibt, behalte ich das Thema im Auge. Bis dahin können wir das Senioren- und Familienzentrum Schritt zu einem Mehrgenerationenangebot weiterentwickeln.

Auch das Thema altersgerechtes Wohnen sowie die Pflege und Betreuung älterer Menschen wird ein Thema in den nächsten Jahren sein. Unser Ziel ist es, barrierearmen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Darüber hinaus müssen wir das Angebot im Bereich betreutes Wohnen ausbauen. Wir wollen Wohnraum zur Verfügung stellen, der zur jeweiligen Lebenssituation passt. Hier müssen wir gemeinsam wit der privaten Wohnungsbauwirtschaft adäquate Lösungen schaffen.

Fazit: SeniorInnen sind eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, ihre speziellen Bedürfnissen und Wünschen in die Politik zu tragen. Beratungs- und Freizeitangebote sowie altersgerechte Wohnmöglichkeiten werden wir auch zukünftig ausbauen.

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Soziales

Jugend

Beteiligung der Jugend an Entscheidungsprozessen / Schaffung von Treffpunkten / Ausbau des Angebots des Fönix / Vereinsförderung / Schaffen und fördern von Arbeitsplätzen

Die Beteiligung der Jugend an Entscheidungsprozessen liegt mir sehr am Herzen. Mit unserem Jugendhaus Fönix, das sich in den letzten zwei Jahren hervorragend entwickelt hat, haben wir eine gute Grundlage im Bereich der Jugendbeteiligung geschaffen. Denn es wird auch an ihnen liegen, unsere zukünftige Gesellschaft demokratisch zu gestalten.

Jugendliche benötigen Treffpunkte, an denen sie ihre Freizeit gestalten können. Wer sich außerhalb des Jugendhauses, von Vereinen oder anderen Freizeiteinrichtungen treffen möchte, muss auch dazu Gelegenheit bekommen. Bei diesem sensiblen Thema treffen oft verschiedene Interessen aufeinander. Auf der einen Seite steht das Ruhe- und Ordnungsbedürfnis der einen. Auf der anderen Seite steht das Bedürfnis nach Orientierung  und nach freier Freizeitgestaltung. Für mich ist das eine natürliche Entwicklungsphase, die jede Generation durchmacht. Wir müssen es schaffen, Jugendlichen im wahrsten Sinne des Wortes RAUM zu geben, in dem sie sich entwickeln können. Dabei ist das veränderte Freizeitverhalten gleichwohl zu berücksichtigen.

Die in Vereinen organisierten Jugendlichen müssen wir weiterhin fördern und unterstützen. Durch die kostenlose Bereitstellung von Hallen- und Freiluftplätzen schaffen wir darüber hinaus Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Der Ausbau und die Modernisierung unsere Spielplätze liegt mir besonders am Herzen. Als Bürgermeister einer familienfreundlichen Stadt werde ich mich um alle Altersklassen kümmern – in der Kernstadt und in den Ortsteilen.

Die berufliche Zukunft unserer Jugendlichen bildet einen weiteren Schwerpunkt meiner politischen Arbeit. Zusammen mit der metallverarbeitenden Industrie aus der Region haben wir die Aus- und Fortbildungswerkstatt “taff” gegründet. Nun möchten wir das Projekt auf Auszubildende anderer Berufsgruppen erweitern. Damit bekommen noch mehr Auszubildende die Möglichkeit, eine hochwertige Ausbildung hier bei zu absolvieren. Die BerufsanfängerInnen profitieren von guten Verdienstmöglichkeiten und können in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Aber auch Bassum als Ganzes profitiert davon.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich die Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche in Bassum weiter verbessern sowie die Kinder und Jugendlichen in Bassum in ihrer Freizeit den Raum bekommen, den sie für ihre Entwicklung brauchen.

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Soziales

Ehrenamt und Vereine

Bassumer Medaille und Verleihung mit Feier / Tag der Ehrenamtlichen / Einrichtung einer Ehrenamtsbörse / Förderung von Sportvereinen / Bereitstellung von Hallen und Freiluftplätzen / Ausgabe der Ehrenamtskarte / Ehrung von verdienten, ehrenamtlichen Feuerwehrleuten

Das Ehrenamt ist ein zentrales Anliegen meiner politischen Arbeit, da es das Zusammenleben in unserer derzeitigen Form ermöglicht. Nehmen wir das Beispiel Sozialverband. Er unterstützt diejenigen Mitbürger, die Hilfe am dringendsten benötigen. Ein hauptamtliches Engagement in dieser Form wäre so teuer, dass es sich nur wenige Bedürftigen leisten könnten.

Aber auch Chöre, Sport- oder Schützenvereine wären ohne ihre Ehrenamtlichen nicht denkbar. Auch die Grünen Damen, die sich im Krankenhaus um die seelische Betreuung der Patienten kümmern, sind nur über das Modell des Ehrenamtes möglich.

Dieser nur sehr kleine Ausschnitt unseres ehrenamtlichen Engagements in Bassum zeigt bereits, welche wichtigen Aufgaben Ehrenamtliche in unserer Gesellschaft übernehmen. Eine angemessene Ehrung und Würdigung in Form von Geld ist daher kaum möglich und alle Versuche dies zu tun, scheitern kläglich.

Mir versichern aber auch viele Ehrenamtliche, dass ein angemessener Ausgleich für ihre Tätigkeit nicht das beabsichtigte Ziel ist. Sie wollen helfen und das Leben anderer angenehmer und lebenswerter machen. Die Stadt Bassum ehrt jedes Jahr Ehrenamtliche, die sich besonders hervorgetan haben. Diese legen meist großen Wert darauf, die Ehrung stellvertretend für weitere Ehrenamtliche anzunehmen.

Zusätzliche zu dieser Ehrung plane ich, zukünftig einen Tag der Ehrenamtlichen zu organisieren. Ich stelle mir einen Tag im Naturbad oder im Park der Freudenburg vor, an dem wir bei einem Grillfest und kühlen Getränken allen Ehrenamtlichen Danke sagen. Das soll das WIR-Gefühl stärken, soll aber auch zeigen, in wie vielen Bereichen es die Möglichkeit gibt, sich ehrenamtlich zu engagieren. Außerdem wäre es ein tolle Möglichkeit, die Wertschätzung der Stadt Bassum zu herauszustellen.

Darüber hinaus möchte ich eine Ehrenamtsbörse in das Leben rufen. Vereine haben dann die Möglichkeit, ehrenamtliche Stellen auszuschreiben. Umgekehrt könnten sich alle, die sich für ein Ehrenamt interessieren, über das gesamte Angebot an ehrenamtlichen Tätigkeiten in Bassum informieren. Idealerweise bringen wir so Angebot und Nachfrage zusammen und fördern das Ehrenamt in Bassum weiter. Die Ehrenamtsbörse soll jedoch noch mehr sein. Sie soll als Beratungsstelle für diejenigen dienen, die ganz neue ehrenamtliche Bereiche auftun wollen. Ich stelle mir vor, dass hier zum Beispiel Beratungsangebote zur Gründung von Vereinen angeboten werden.

Alles in allem geht es darum, das Ehrenamt zu fördern und ihm eine zusätzliche Wertschätzung zu verschaffen.

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Soziales

Feuerwehr

Die Mitglieder unserer freiwilligen Feuerwehren leisten einen Dienst an der Gesellschaft, der nicht hoch genug bewertet werden kann. Egal in welcher Situation, egal zu welcher Uhrzeit und egal welches Wetter vorherrscht – die Feuerwehr hilft. Das gibt der gesamten Bevölkerung in Bassum ein gutes und sicheres Gefühl in allen Lebenslagen.

Dabei haben die 12 Feuerwehren im Gebiet der Stadt Bassum glücklicherweise auch ihren Nachwuchs im Auge. Jugend- und Kinderfeuerwehren bringen den zukünftigen Feuerwehrleuten das Thema Feuerschutz und Erste Hilfe schon früh nahe. Dafür kann man auch allen BetreuerInnen und deren Teams ganz herzlich danken.

Wir als Stadt Bassum haben daher auch die Verpflichtung den freiwilligen Brandschützern alle Möglichkeiten zu bieten, ihre zum Teil gefährliche Arbeit sicher auszuführen. Dazu zählen moderne Feuerwehrhäuser, eine intakte Fahrzeugflotte und persönliche Schutzausrüstungen. Damit dies auch in Zukunft gewährleistet ist, hat der Rat der Stadt Bassum im Juni 2017 den Feuerwehrbedarfsplan verabschiedet. Darin wurden alle Feuerwehren der Stadt Bassum analysiert, insbesondere deren Gebäude, die Ausrüstungen und die personelle Situation. Nach einer gründlichen Analyse wurden die notwendigen Maßnahmen für die Zukunft unserer freiwilligen Feuerwehren bestimmt und vorgestellt. Der Feuerwehrbedarfsplan ist schließlich einstimmig verabschiedet worden. Anhand dieses Plans werden die notwendigen Vorgaben nun nach und nach abgearbeitet. Gleichzeitig ermöglicht dieser Plan den Ortsfeuerwehren, sich zusammenzuschließen, falls sie das wollen.. Damit haben wir als erste Kommune im Landkreis Diepholz dieses für die Feuerwehr wichtige „Papier“ auf den Weg gebracht. Dies gibt sowohl der Feuerwehr als auch der Kommune die Sicherheit, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Die Feuerwehren benötigen für ihre so wichtige Arbeit nicht nur Personal, Gebäude, Maschinen und Geräte. Sie benötigen auch Wasser. Damit dies immer knapper werdende Gut in Lebensmittelqualität auch zukünftig in ausreichender Menge zur Verfügung steht, hat die Stadt Bassum einen Löschwasserbedarfsplan beauftragt. Dieser Plan soll festlegen wo gegebenenfalls die Kommune, aber auch Privatfirmen, bezüglich der im Brandfall zur Verfügung stehenden Wassermengen nachbessern müssen. Ein weiterer wichtigen Aspekt der Sicherstellung der Brandbekämpfung, der voraussichtlich mit Investitionen verbunden ist.

Der regelmäßige Austausch von Verwaltung, Politik und Feuerwehr ist ein wichtiger Grundstein für die wichtige Arbeit unsere Feuerwehren. Feuerwehren sind jedoch in vielen anderen Aspekten in das Leben der Ortschaften eingebunden. Die Begleitung und Sicherung von Umzügen, Hilfe bei Schulveranstaltungen, aber auch präventive Arbeit in der Schule zeigen, dass unsere Feuerwehren mitten im Leben stehen. Eine Arbeit, die allen Einwohner:innen in Notsituationen ein gute Gefühl gibt.

Fazit: Die ehrenamtliche Arbeit der freiwilligen Feuerwehren, ist nicht hoch genug zu bewerten. Die Aufgabe der Kommune ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, eine möglichst gefahrloses Arbeiten der Feuerwehren zu gewährleisten. Dabei hilft uns der Feuerwehrbedarfsplan. Ein zukünftiger Löschwasserbedarfsplan gibt allen Beteiligten weitere Sicherheit in der Brandbekämpfung. Feuerwehren leisten viele weitere Aufgaben in unseren Ortschaften. Dafür sagen ich allen FeuerwehrkameradInnen meinen herzlichen Dank.

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Soziales

Schule

Frühkindliche Förderung / Grundschulstandorte sichern / Ausbau Ganztagsschule / Unterstützung freier Träger

Seit meinem Amtsantritt im Jahr 2014 steht die frühkindliche Bildung im Fokus des Interesses von Rat und Verwaltung. Wir haben innerhalb weniger Monate in allen größeren Ortschaften die für Kinder, aber auch für die Eltern, so notwendige Grundstruktur von Krippen, Kita und Grundschulen geschaffen. Als letztes wird jetzt die Krippe in Bramstedt in dem ehemaligen Feuerwehrhaus geöffnet. Dieser Bildungscampus bildet neben der Familie die Grundlage der frühkindlichen Entwicklung.

Ich bin sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, die Grundschulstandorte Nordwohlde und Neubruchhausen mittelfristig zu sichern. Nun gilt es diese Grundschulen auch langfristig zu sichern. Es wäre schön, wenn sich die Schülerzahlen so entwickeln, dass alle Standorte wieder als eigenständige Schulen eingerichtet werden.

Das Schaffen von Bauflächen in allen Ortschaften hat auch dazu geführt, dass sich junge Familien dort niederlassen und unsere Grundschulen nutzen. In Bramstedt ist die Schule mittlerweile wieder in eine Zweizügigkeit gekommen. Diese Entwicklung ist vom Rat der Stadt Bassum gewollt und ich bin sicher, dass der Rat die vorgeschlagenen Erweiterungspläne dann auch mitträgt.

Der Ausbau des Ganztagsangebots hin zu einer echten Ganztagsschule, mit Verteilung der Unterrichtsfächer auf den gesamten Tag, sollte sich meiner Meinung nach in Niedersachsen ebenfalls durchsetzen. Hier ist die Landesregierung gefragt. Die Stadt Bassum wird die Landesregierung im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen.

Auch die Unterstützung der Schulen und Kitas in freier Trägerschaft liegt mir am Herzen. Eine breit aufgestellte Schullandschaft mit kommunalen und privaten Angeboten macht eine Kommune wie Bassum attraktiv, weil ein breites Spektrum für die BürgerInnen zur Verfügung steht. Im Bereich der Kinderbetreuung steht den Menschen in Bassum ebenfalls ein flexibles Angebot, das durch qualifizierte Tagesmütter ergänzt wird, zur Verfügung.

Fest steht, dass unsere Maßnahmen zur Stärkung der Grundschulstandorte Früchte tragen. Die Konsequenz daraus ist die Weiterentwicklung aller Grundschulen in der Stadt Bassum. Auch auf die Krippen und Kitas haben diese Maßnahmen Auswirkungen. Das vielfältige Angebot in allen Bereichen der frühkindlichen Bildung durch verschiedene Einrichtungen soll auch in Zukunft gefördert werden.

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Soziales

Gesundheitswesen

Sicherung der allgemeinen und fachärztlichen Versorgung / Weiterentwicklung und Neuausrichtung Krankenhauskomplex

Auch im Bereich des Gesundheitswesens warten auf uns in Bassum in den nächsten Jahren einige Herausforderungen.  Wir müssen den altersbedingten Wechsel in den Praxen gut kompensieren und ausreichend NachfolgerInnen für die Arztsitze finden. Mit dem Gesundheitszentrum Bassum und den diversen Allgemein- und Facharztpraxen sind wir im Moment noch gut aufgestellt. Wer sich jedoch die Altersstruktur unserer Praxen ansieht, stellt fest, dass in den nächsten Jahren Veränderungen eintreten werden.

Wir als Kommune können der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) unsere Hilfe anbieten, in dem wir die so genannten weichen Faktoren optimieren – also ausreichend Betreuungsplätze für Kinder schaffen und Wohnraum und gute Freizeitangebote für die Familie bieten. Das wir die MedizinerInnen vom Standort Bassum überzeugen.

Ich werde in den nächsten Jahren auch einen Fokus auf die Entwicklung des Krankenhaus-Komplexes legen. Das Gebäude mit seinen hervorragenden, teilweise neuen Operationssälen kann für Fachärzte sicher eine interessante Grundlage bieten, um sich hier niederzulassen.

Die Weiterentwicklung des Krankenhaus-Komplexes wird bis zum Umzug der Klinik ein wichtiger Aspekt unserer Stadtentwicklung sein. Gemeinsam mit dem Landkreis Diepholz sowie interessierten Unternehmen und Dienstleistern werden wir ein Konzept erarbeiten, das diesen Standort zukunftssicher aufstellt und für die Menschen aus der Region einen Nutzen bringt.

Die Sicherung der ärztlichen Allgemein- und Facharztversorgung und die Neuausrichtung des Krankenhausstandorts werden eine Herausforderung sein, der ich mich gemeinsam mit dem Rat der Stadt Bassum und interessierten Unternehmen annehmen werde.

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Christian Porsch
Agnes Schlu-Strasse 11, 27211 Bassum
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